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Schwangerschaft, Baby, Kind
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Wann Stillen?

Die Mutter ist dafür verantwortlich das Baby zu Stillen. Sie muss dafür sorgen, das das Baby genug Nahrung aufnimmt. Jedes Baby gibt die Hungersignale unterschiedlich stark, manche Schlafen sogar lieber als das sie essen. Daher ist es sehr hilfreich sich einen groben Plan zum Stillen zu machen.um die regelmäßige Nahrungsaufnahme des Babys zu sichern.

Wenn das Baby angelegt ist, beginnt es zu trinken. Dabei ist es individuell verschieden wieviel Milch ein Baby in welcher Zeit trinkt. Um zu Beginn der Stillzeit einen Ablauf zu bekommen, der für das Baby und die Mutter angenehm ist kann man sich einen Rahmenplan machen. Dieser ist als Ansatzpunkt zu sehen und sollte natürlich angepasst werden, wenn das Baby Hunger signalisiert.

Beispiel: Stillplan A

Es werden von Geburt an immer beide Brüste gestillt. Bei diesem Plan wird das Baby schnell an größere Mahlzeiten gewöhnt. In den ersten Wochen wird das Baby es kaum schaffen, beide Brüste leer zu trinken. Aber ab drei Monaten kann es immer schneller die vorhandene Milch austrinken und so natürlich auch längere Abstände zwischen den Mahlzeiten lassen.

Erster Monat:

Baby alle drei Stunden anlegen. Erste Brust 15 Minuten stillen. Dabei das Baby nicht einschlafen lassen. Baby aufstoßen lassen. Baby wickeln Zweite Brust mindestens 15 Minuten stillen. Das Baby nicht einschlafen lassen. Will das Baby nach 15 Minuten weitertrinken, solange stillen bis es keine Milch mehr möchte oder einschläft. Zur Verdauung Baby aufstoßen lassen oder für längere Zeit (20 Minuten) im Arm schlafen lassen. Dabei das Baby so halten, dass Nahrung aus dem Magen nicht wieder aufgestoßen wird.

Zweiter und Dritter Monat:

Baby alle 3-4 Stunden anlegen. Schläft das Baby nachts länger und ist das Baby nicht zu dünn, so kann man es nachts ruhig länger schlafen lassen. Nach sechs Stunden sollte das Baby jedoch spätestens trinken.

Dritter bis sechster Monat

Baby alle 4-5 Stunden anlegen. Der Unterschied zwischen Tag und Nacht wird vom Baby langsam wahrgenommen. Tagsüber regelmäßig Stillen, nachts nur nach Bedarf. Eine späte Abendmahlzeit kann eingeführt werden. Erste Brust 10-15 Minuten. Das Baby trinkt nun schneller und die Brust kann nach kürzerer Zeit leer getrunken sein. Hat das Baby noch großen Hunger, kann auch direkt die zweite Brust für 10 bis 15 Minuten in Folge gegeben werden. Auch größere Milchmengen können nun vom Baby gut verdaut werden. Individuell verschieden ist das Aufstoßen nach den Mahlzeiten nun weniger zeitaufwendig. Der Mageneingang schließt zunehmend besser, so dass immer weniger Nahrung wieder ausgespuckt wird.

Beispiel: Stillplan B

Bei diesem Stillplan wird immer nur eine Brust gestillt. Das Baby bekommt dabei öfters kleinere Mahlzeiten. Besonders in der ersten Zeit ist die Milch in einer Brust schon ausreichend und das Baby kann die kleineren Mengen besser verdauen. Natürlich sind mehr Mahlzeiten notwendig als bei Plan A.

Erster Monat:

Baby alle drei Stunden anlegen. Erste Brust 15 Minuten stillen. Dabei das Baby nicht einschlafen lassen. Baby wickeln. Zur Verdauung das Baby aufstoßen lassen oder für längere Zeit (20 Minuten) im Arm schlafen lassen. Dabei das Baby so halten, dass Nahrung aus dem Magen nicht wieder aufgestoßen wird. Beim nächsten Stillen wird die andere Brust angeboten.

Zweiter und Dritter Monat:

Baby alle 3-4 Stunden anlegen. Dabei immer nur eine Brust stillen. Schläft das Baby nachts länger und ist das Baby nicht zu dünn, so kann man es nachts ruhig länger schlafen lassen. Nach sechs Stunden sollte das Baby jedoch spätestens trinken.

Dritter bis sechster Monat

Baby alle 4-5 Stunden anlegen. Immer eine Brust trinken lassen. Der Unterschied zwischen Tag und Nacht wird vom Baby langsam wahrgenommen. Tagsüber regelmäßig Stillen, nachts nur nach Bedarf. Eine späte Abendmahlzeit kann eingeführt werden. Individuell verschieden ist das Aufstoßen nach den Mahlzeiten nun weniger zeitaufwendig. Der Mageneingang schließt zunehmend besser, so dass immer weniger Nahrung wieder ausgespuckt wird.