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Familie


Im westlichen Kulturkreis wird heute unter Familie meist die so genannte Kernfamilie verstanden, das heißt Vater, Mutter und deren Kinder. Die Kernfamilie erscheint in der Tat in den meisten modernen Gesellschaften als überwiegend vorkommendes Modell. Moderne Formen, wie Wohngemeinschaften oder das Zusammenleben zweier Elternteile mit je eigenen Kindern (ob verheiratet oder nicht) bleiben minoritär, wenn auch zunehmend.

Gleichwohl können sie die historische Dynamik bezeichnen und vieles, was diese neuen Familienformen prägt, mag auch in „normalen“ Ehen gültig geworden sein. Begrifflich darf die „Kernfamilie“ in diesem Sinn nicht mit der „Kleinfamilie“ verwechselt werden, die wenig Mitglieder umfasst; eine „Kernfamilie“ mit zwölf ehelichen Kindern ist keine „Kleinfamilie“.

Heute kennt die Familiensoziologie mehrere typische Formen. Zwar hat die Familie nach wie vor eine hohe Wertigkeit und gehört fest in den Lebensplan vieler junger Menschen, doch die Formen der Familie entsprechen immer seltener dem Familienideal der bürgerlichen Familie.

Empirisch ist der Wandel der Familienstrukturen an einer Schrumpfung der Haushaltsgröße durch zahlreiche kinderlose oder Ein-Kind-Familien auszumachen. Ein Rückgang der Eheschließungen, die Zunahme der Scheidungen, ein Rückgang der durchschnittlichen Geburten pro Frau, eine Zunahme der Frauenerwerbsarbeit, eine verkürzte Dauer partnerschaftlicher und familiärer Bindung ist feststellbar.