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Ehe


Als Ehe (v. althochdeutsch: awe = Ewigkeit, Recht, Gesetz, rechtsprachlich hist. Konnubium) bezeichnet man eine sozial anerkannte und durch (Rechts-) Regeln gefestigte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau, Ehegatten oder auch Ehepaar genannt.

Eine enge Partnerschaft und Ehe hat auch heute, trotz einem vorübergehenden Einbruch der Heiratshäufigkeit im letzten Jahr, ihre Bedeutung nicht eingebüsst. Rund 90 Prozent der Bevölkerung heiratet mindestens einmal im Verlauf des Lebens. Obwohl sich Beziehungskrisen und Scheidungen häufen, wünschen sich die meisten Menschen noch immer eine stabile Partnerschaft.

Die Vorstellung, dass die Ehe ein Bund fürs Leben sei, wurde in den letzten Jahren vor dem Hintergrund der hohen Scheidungsraten relativiert. In einer deutschen Untersuchung von 1980 äußerten sich nur noch 41 Prozent der Befragten positiv zur Ehe als Bund fürs Leben. Dreißig Jahre zuvor, 1950, waren es noch 87 Prozent. Heute jedoch ist die Einstellung zur Ehe wieder positiver geprägt, selbst wenn im letzten Jahr ein Einbruch der Heiratshäufigkeit festzustellen war.

Dies zeigt eine vom Familieninstitut in Zusammenarbeit mit Freiburger Gymnasien jüngst durchgeführte Studie: Für 80 Prozent der befragten Jugendlichen stellt die Ehe eine lebenslange Beziehung dar. Eine Partnerschaft ist für das Lebensglück dieser jungen Gymnasiasten und Gymnasiastinnen am wichtigsten: 97 Prozent gaben diesen Bereich als für sie wichtig bis sehr wichtig an, während diese Einschätzung bezüglich Gesundheit mit 89 Prozent oder Ausbildung/ Beruf mit 81 Prozent erfolgte. Geld und Prestige wurden in nur 35 Prozent respektive 24 Prozent der Fälle als wichtig bis sehr wichtig eingeschätzt.

In derselben Untersuchung gaben 38 Prozent an, dass die Ehe für sie wichtig bis sehr wichtig sei; für weitere 48 Prozent gilt diese Einschätzung in Bezug auf eine Familiengründung. Für lediglich 29 Prozent der befragten Jugendlichen ist die Ehe unwichtig.