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Bücher für Kleinkinder

Was ist die beste Art, mit Babys und Kleinkindern Bücher anzugucken? Babys lernen mit allen Sinnen. Sie wollen ein Buch greifen, hochhalten, anbeißen. Sie wollen noch keine ganze Geschichte vorgelesen bekommen, aber sie lieben vertraute Stimmen, Reime, Lieder, Fingerspiele und Kniereiter. Und sie lieben endlose Wiederholungen, weil sie sich freuen, etwas wiederzuerkennen. Uns muss also gar nicht ständig etwas Neues einfallen! Probieren Sie doch einfach mal die Reime und Fingerspiele aus unserer Broschüre aus. Sicher ist auch für Ihr Baby ein Lieblingsreim dabei.

Zwischen einem und zwei Jahren

... ... machen ihnen noch immer dieselben Dinge Spaß. Aber jetzt lieben sie es auch schon, wenn man ihnen kleine Geschichten erzählt, in denen sie selbst vorkommen und all die Dinge, die sie aus ihrem Alltag kennen: aufstehen, waschen, essen, Windel wechseln, einkaufen gehen. Sie sind begeistert, wenn wir beim Vorlesen Tierstimmen nachmachen und lustige und kräftige Wörter einstreuen: Bummm!!! und Krach!!! und Karacho!!! und was uns sonst noch so einfällt. Sie lieben jede Art von Quatsch. Wenn wir vorlesen, dürfen sie umblättern, weil sie jetzt schon groß sind und das vorsichtig, vorsichtig können. Und sie möchten mitmachen beim Bücherbegucken. Sie wollen, dass wir sie fragen: "Ach du je, wer hat sich denn da unter dem Tisch versteckt?" Dann können sie es uns sagen.

Mit ungefähr drei Jahren ...

... gilt all dies immer noch. Aber jetzt verstehen die Kinder schon viel und mögen schon länger zuhören. Sie möchten selbst entscheiden, welche Geschichte sie hören und welches Buch sie angucken möchten. Sie mögen Quatschgeschichten und Tiergeschichten und Geschichten, in denen verrückte Dinge passieren, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Zu aufregend sollten sie nicht sein und gut ausgehen müssen sie unbedingt. In Geschichten wird immer alles gut: Das lässt Kinder hoffen, dass es auch in der Wirklichkeit so ist. Wer mit seinen Kindern regelmäßig Bücher ansieht, gibt ihnen etwas Unersetzliches für ihr ganzes Leben mit. Nicht nur, dass die gemeinsame Bücherzeit Geborgenheit und Spaß bedeutet; nicht nur, dass Bücherkindern das Lernen leichter fallen wird, sie besitzen auch ihre Leben lang in jeder Situation eine Quelle für Spaß und Spannung und Trost. Darum sollten wir uns und unseren Kindern diese tägliche halbe Stunde schenken.